Tag des offenen Denkmals 2026
12. September
Ein altes Kino von innen sehen, durch sonst verschlossene Villen gehen oder bei einer Führung entdecken, was unter bekannten Berliner Fassaden steckt: Am zweiten Septemberwochenende öffnen in der ganzen Stadt zahlreiche Denkmale ihre Türen.
2026 steht das Berliner Denkmalwochenende unter dem Motto „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“. Das Programm verteilt sich auf alle Bezirke und reicht von bekannten Bauwerken bis zu Orten, an denen ihr im Alltag eher vorbeigeht.
Was euch erwartet
Mehr als 350 Denkmale und rund 1.000 Veranstaltungen stehen nach aktuellem Stand auf dem Berliner Programm. Dazu gehören Führungen, Ausstellungen, Rundgänge, Radtouren, Gespräche, Performances, Musik und Einblicke in laufende Sanierungs- und Restaurierungsarbeiten.
Spannend wird es vor allem dort, wo Gebäude normalerweise nicht öffentlich zugänglich sind. 2026 gehören unter anderem das sanierte Kino International, das Bauhaus-Archiv und verschiedene historische Wohnhäuser zu den besonderen Programmpunkten.
Das Jahresmotto lenkt den Blick außerdem auf die Verbindungen zwischen Architektur und Infrastruktur: Verkehrswege, technische Anlagen, Industriegeschichte und städtische Versorgung werden damit selbst zum Teil der Entdeckungstour.
Da das Programm berlinweit verteilt ist, lohnt es sich, vorab nach Bezirk und Uhrzeit zu filtern. Bei einzelnen Führungen können begrenzte Plätze oder eine vorherige Buchung gelten.
Für eine mühelose Planung stellt eine spezielle App die deutschlandweiten Angebote zusammen. Diese Veranstaltung ist eine hervorragende Gelegenheit für alle, die mehr über die geschichtlichen und architektonischen Schätze ihrer Stadt erfahren möchten – ein idealer Ausflug für die ganze Familie und Freunde.