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Orgelandacht I Gottesdienst am Aschermittwoch & Orgelandachten in der Passionszeit

08. Mai | 18:30 - 19:30

„…in heißer Lieb gebraten“

Gottesdienst am Aschermittwoch & Orgelandachten in der Passionszeit

500 Jahre „Christ lag in Todesbanden“
7 Strophen über Tod und Auferstehung

Luther hat viele herrliche Weihnachts-, Oster- und Pfingstlieder geschrieben, aber kein einziges Passionslied, obwohl das Kreuz und die Kreuzestheologie bei ihm fraglos im Mittelpunkt stehen.
Die Auflösung des Rätsels vom Fehlen eines Passionsliedes liegt zum großen Teil in dem Lied „Christ lag in Todesbanden“. Hier sind Tod und Auferstehung, Passion und Ostern ineinander „verschlungen“. Strophe 4: „Es war ein wunderlicher Krieg, da Tod und Leben ´rungen; das Leben behielt den Sieg, es hat den Tod verschlunge …“. Der Auferstandene ist das Osterlamm, d.h. zugleich das „Lamm Gottes, unschuldig am Stamm des Kreuzes geschlachtet“ oder, wie das Lied in der alten Textform grausig-großartig sagt, „hoch an des Kreuzes Stamm in heißer Lieb gebraten“. Geglättet sagt unser Gesangbuch heute: „an des Kreuzes Stamm in heißer Lieb gegeben.“

“Christ ist erstanden” ist der bekannteste Osterhymnus in der evangelischen und katholischen Kirche. Luther hat diesen Gesang als Vorlage für sein eigenes Lied “Christ lag in Todesbanden” (bis heute der Nummer-eins-Hit unter den Osterliedern) genutzt, um die Botschaft von Gottes Gnade zu vertiefen und zu erweitern. Obwohl die ersten fünf Töne beider Melodien identisch sind, hat Luther neue Elemente hinzugefügt und gleichzeitig Teile des ursprünglichen Textes und der Melodie beibehalten (der originale Titel lautet: „Christ ist erstanden gebessert“). Darüber hinaus hat er sich auch von einem noch älteren Osterlied aus dem 11. Jahrhundert inspirieren lassen, das bis heute in der katholischen Liturgie gesungen wird.

Dieses besondere Osterlied wird uns im Gottesdienst am Aschermittwoch, den darauffolgenden Orgelandachten in der Passionszeit 2023 und der Orgelmesse am Ostermontag liturgisch und musikalisch begleiten.

Feiern Sie mit uns diese besondere Zeit im Kirchenjahr, und gönnen Sie sich die Unterbrechungen des Alltages in der Passionszeit 2023. Das Lied-Jubiläum bietet eine Gelegenheit, die tiefe Botschaft von Tod und Auferstehung, Passion und Ostern gemeinsam in Wort und Musik zu erleben.

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Luther hat viele herrliche Weihnachts-, Oster- und Pfingstlieder geschrieben, aber kein einziges Passionslied, obwohl das Kreuz und die Kreuzestheologie bei ihm fraglos im Mittelpunkt stehen.
Die Auflösung des Rätsels vom Fehlen eines Passionsliedes liegt zum großen Teil in dem Lied „Christ lag in Todesbanden“. Hier sind Tod und Auferstehung, Passion und Ostern ineinander „verschlungen“. Strophe 4: „Es war ein wunderlicher Krieg, da Tod und Leben ´rungen; das Leben behielt den Sieg, es hat den Tod verschlunge …“. Der Auferstandene ist das Osterlamm, d.h. zugleich das „Lamm Gottes, unschuldig am Stamm des Kreuzes geschlachtet“ oder, wie das Lied in der alten Textform grausig-großartig sagt, „hoch an des Kreuzes Stamm in heißer Lieb gebraten“. Geglättet sagt unser Gesangbuch heute: „an des Kreuzes Stamm in heißer Lieb gegeben.“

“Christ ist erstanden” ist der bekannteste Osterhymnus in der evangelischen und katholischen Kirche. Luther hat diesen Gesang als Vorlage für sein eigenes Lied “Christ lag in Todesbanden” (bis heute der Nummer-eins-Hit unter den Osterliedern) genutzt, um die Botschaft von Gottes Gnade zu vertiefen und zu erweitern. Obwohl die ersten fünf Töne beider Melodien identisch sind, hat Luther neue Elemente hinzugefügt und gleichzeitig Teile des ursprünglichen Textes und der Melodie beibehalten (der originale Titel lautet: „Christ ist erstanden gebessert“). Darüber hinaus hat er sich auch von einem noch älteren Osterlied aus dem 11. Jahrhundert inspirieren lassen, das bis heute in der katholischen Liturgie gesungen wird.

Dieses besondere Osterlied wird uns im Gottesdienst am Aschermittwoch, den darauffolgenden Orgelandachten in der Passionszeit 2023 und der Orgelmesse am Ostermontag liturgisch und musikalisch begleiten.

Feiern Sie mit uns diese besondere Zeit im Kirchenjahr, und gönnen Sie sich die Unterbrechungen des Alltages in der Passionszeit 2023. Das Lied-Jubiläum bietet eine Gelegenheit, die tiefe Botschaft von Tod und Auferstehung, Passion und Ostern gemeinsam in Wort und Musik zu erleben.

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