Friedrichshain-Kreuzberg

Deportation und Erinnerung. 85. Jahrestag der Zwangsumsiedlung der Russlanddeutschen 1941

18. September, 18:30 – 20:30

Die Letzte Kraft, Jakob Wedel, Museum für Russlanddeutsche Kulturgeschichte

Der 28. August ist der zentrale Gedenktag für die Deportation der Russlanddeutschen 1941. Das Datum steht für den sowjetischen Erlass zur Auflösung der Wolgarepublik und zur Zwangsumsiedlung der deutschen Bevölkerung von rund 900.000 Menschen innerhalb der Sowjetunion. Etwa 200.000 von ihnen verloren durch Deportation und Zwangsarbeit ihr Leben. Gleichzeitig symbolisiert der Tag das Kriegsfolgenschicksal der deutschen Minderheit in der sowjetischen Diktatur. Die Gedenk- und Diskussionsveranstaltung möchte an diese Ereignisse erinnern und zugleich den Blick in die Zukunft richten: Wie können die russlanddeutschen Erfahrungen Eingang in das historische Gedächtnis der Gesamtgesellschaft finden? Und wie lassen sie sich langfristig präsent halten?

Eine Veranstaltung des Bundestinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa, des Museums für russlanddeutsche Kulturgeschichte, des Kulturreferats für Russlanddeutsche und des Dokumentationszentrums Flucht, Vertreibung, Versöhnung.

Veranstaltungsort

Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung

Stresemannstraße 90
10963 Berlin
Deutschland

03020629980

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18. Sep., 18:30