Candlelight: Vivaldis Vier Jahreszeiten im Französischen Dom
04. Dezember | 20:15 - 21:20
Das ist der eine Candlelight-Abend, an dem das Streichquartett spielt, wofür es gebaut wurde. „Die vier Jahreszeiten” laufen vollständig durch: vier Konzerte, je drei Sätze, von Frühling bis Winter.
Vivaldi hat zu jedem der vier Konzerte ein Sonett mitgeliefert, und die Musik illustriert es Zeile für Zeile. Im „Sommer” zieht ein Gewitter auf, im „Winter” klappern im Largo die Zähne, im „Herbst” ist eine Jagd zu hören. Wer weiß, worauf er achten soll, hört den Text mit, obwohl niemand ihn vorliest.
Der Abend dauert 65 Minuten ohne Pause und ist damit etwas länger als die übrigen Kerzenkonzerte im Haus. Der Einlass beginnt 30 Minuten vorher; wer die Zeit verpasst, kommt nicht mehr hinein. Innerhalb der gebuchten Zone wählt ihr den Platz frei.
Welches Ensemble spielt, gibt der Veranstalter erst kurz vorher bekannt. Der Zugang ist nach seinen Angaben rollstuhlgerecht.
Unter den Candlelight-Programmen ist das für Familien das naheliegendste: bekannte Musik, 65 Minuten, kein Vorwissen nötig. Die Altersgrenze bleibt trotzdem bei acht Jahren, unter 16 nur mit erwachsener Begleitung. Und die späten Anfangszeiten sprechen gegen Grundschulkinder, auch wenn sie hineindürften.
Die Eröffnung des „Frühlings” hat vermutlich jeder von euch schon einmal gehört, ohne den Titel dazu zu kennen. Und anders als bei den Tributabenden derselben Reihe steht hier kein Hinweis auf fehlende Autorisierung: Vivaldi ist seit langem gemeinfrei, und das Quartett spielt schlicht, was in den Noten steht. Genehmigen muss das niemand mehr.
Tipp
Der Veranstalter bittet ausdrücklich um warme Kleidung, weil der Französische Dom im Winter auskühlt. Bei drei der vier Termine ist das relevant.