Candlelight: Halloween Special – Kerzenkonzert in der Apostel-Paulus-Kirche
30. Oktober | 19:00 - 20:00
Ein Halloween-Programm, das zur Hälfte aus Konzertsaalrepertoire besteht: Mussorgskis „Nacht auf dem kahlen Berg”, der „Danse Macabre” von Saint-Saëns, Bachs Toccata und Fuge in d-Moll, Griegs „In der Halle des Bergkönigs”, das Lacrimosa aus Mozarts Requiem und Chopins Trauermarsch.
Die andere Hälfte kommt aus Kino und Popmusik. „Tubular Bells” ist das Thema aus „Der Exorzist”, dazu ein Medley aus „Nightmare Before Christmas”, außerdem „Thriller”, „Ghostbusters”, „Zombie” von den Cranberries und ein „Fright Night Medley” in der Fassung von Larry Moore. Als Ruhepunkt steht Debussys „Clair de Lune” dazwischen.
Gespielt wird in der Apostel-Paulus-Kirche in Schöneberg, bei Kerzenschein. Das Konzert dauert 60 Minuten ohne Pause, Einlass ist 30 Minuten vorher. Der Zugang ist rollstuhlgerecht, die Platzwahl innerhalb der gebuchten Zone frei. Welches Quartett spielt, gibt der Veranstalter kurzfristig bekannt.
Unter den Halloween-Angeboten der Stadt ist das eine der ruhigen Varianten. Es gibt keine Schauspieler, keine Nebelmaschine und niemanden, der aus einer Ecke springt. Der Schrecken bleibt in der Musik.
Trotzdem kommen Kinder unter acht Jahren nicht hinein, unter 16 nur mit erwachsener Begleitung. Ein Kinderprogramm ist das nicht, auch wenn drei bekannte Filmthemen darauf stehen.
Im selben Raum folgt am selben Abend noch ein zweites Kerzenkonzert, dann mit einem Michael-Jackson-Programm.
Wenn ihr mit Jugendlichen kommt, ist das Programm der Aufhänger: Zwischen Bachs Toccata und „Ghostbusters” liegen gut zweieinhalb Jahrhunderte, und die hört ihr an einem Abend nacheinander.
Tipp
Der Termin liegt am Abend vor Halloween. Wer am Tag darauf mit Kindern durch den Kiez zieht, hat damit den ruhigen Auftakt und muss für den eigentlichen Abend nichts umplanen.