Candlelight: 90er Jahre Unplugged – Streichquartett im Französischen Dom
08. November | 18:45 - 19:45
Zwölf Songs aus den Neunzigern, gespielt von einem Streichquartett bei Kerzenlicht. Der Kniff des Programms liegt in der Mischung: Die Hälfte dieser Stücke war schon im Original leise, die andere Hälfte muss es hier erst werden.
Zur ersten Gruppe gehören „Hallelujah” in der Fassung von Jeff Buckley, Eric Claptons „Tears in Heaven” und „Under the Bridge” von den Red Hot Chili Peppers. Zur zweiten „Smells Like Teen Spirit”, „Enter Sandman” und „Everlong” — Stücke, die vom Verzerrer leben und ohne ihn eine andere Musik ergeben.
Dazwischen steht, was jeder Neunziger-Sampler mitbringt: „Wonderwall”, „Don’t Speak”, „Zombie”, „Ironic”, „High and Dry” und „Fly Away”. Zwölf Titel in 60 Minuten heißt fünf Minuten pro Stück, also gekürzte Fassungen statt ausgespielter Arrangements.
Wer schon den Rock-Klassiker-Abend im selben Haus gebucht hat, vergleicht besser die Programme: „Everlong” und „Under the Bridge” stehen auf beiden Listen, „Enter Sandman” außerdem auf dem Metallica-Abend im Dom. Drei Überschneidungen bei zwölf Stücken sind viel, wenn ihr zwei Termine plant.
Gespielt wird in der Französischen Friedrichstadtkirche am Gendarmenmarkt. 60 Minuten, keine Pause, Einlass 40 Minuten vorher, danach bleibt die Tür geschlossen. Der Platz ist innerhalb der gebuchten Zone frei wählbar, der Zugang barrierefrei.
Kinder dürfen ab acht Jahren mit, unter 16 nur in erwachsener Begleitung. Welches Quartett spielt, gibt der Veranstalter kurzfristig bekannt.
Es ist ein Tributkonzert ohne Beteiligung der genannten Bands.
Tipp
Der Novembertermin ist ein Sonntagabend und fängt vor sieben an. Damit gehört er zu den wenigen Kerzenkonzerten im Dom, die mit Kindern ab acht am Vorabend eines Schultags überhaupt zu machen sind. Der Februartermin beginnt dagegen erst um halb zehn.