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Ausstellung: Venedig sehen und… – Schloss Britz

09. April | 12:00 - 18:00

Gondeln, Kanäle, morbider Charme – Venedig ist seit Jahrhunderten der Sehnsuchtsort schlechthin. Doch hinter der Postkarten-Romantik steckt eine Stadt, die um ihr Überleben kämpft. Genau dieses Spannungsfeld nimmt jetzt eine Sonderausstellung in Neukölln unter die Lupe.

Was euch erwartet

Im Schloss Britz treffen Gemälde und Grafiken aus dem späten 19. Jahrhundert auf zeitgenössische Positionen – und gemeinsam erzählen sie davon, wie sich unser Bild von Venedig über die Epochen geformt und verschoben hat. Auf der einen Seite stehen die klassischen Veduten: prachtvolle Stadtansichten, die einst als repräsentative Souvenirs in großbürgerlichen Gründerzeit-Wohnungen hingen. Auf der anderen Seite reagieren heutige Künstlerinnen und Künstler auf eine Stadt, deren Identität durch Massentourismus, Gentrifizierung und steigende Meeresspiegel unter massivem Druck steht.

Die Schau fragt bewusst nach beiden Seiten: Woher kommt die romantische Verklärung – und was passiert, wenn Millionen Menschen denselben Traum gleichzeitig leben wollen? Sechs künstlerische Positionen spannen dabei den Bogen von historischer Schwärmerei bis zur kritischen Auseinandersetzung mit Overtourism und städtischer Selbstbehauptung.

Zu den ausgestellten Künstlerinnen und Künstlern gehören unter anderem Christian Wilhelm Allers, Stefanie Bürkle, Richard Doyle, Heike Gallmeier, Richard von Hagn und Jakob Zimmermann. Kuratiert wurde die Ausstellung von Dr. Martin Steffens und Rebekka Liebmann.

Tipp

Jeden zweiten Sonntag im Monat gibt es öffentliche Führungen durch die Sonderausstellung – ein guter Einstieg, um die Verbindung zwischen den historischen und zeitgenössischen Arbeiten besser zu verstehen.

Kurzinfos

  • Eintritt: Kombiticket (inkl. Dauerausstellung) 3 €, ermäßigt 2 €, Kinder bis 12 Jahre frei
  • Für wen: Kunstinteressierte, Venedig-Fans, Architekturbegeisterte und alle, die sich für Stadtentwicklung und Tourismuskritik interessieren
  • Öffnungszeiten: Di–So 12–18 Uhr, Montag geschlossen
  • Wann: Noch bis Anfang Juni 2026
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Veranstaltungsort

Veranstalter

Weitere Angaben

Bezirk
Neukölln

Gondeln, Kanäle, morbider Charme – Venedig ist seit Jahrhunderten der Sehnsuchtsort schlechthin. Doch hinter der Postkarten-Romantik steckt eine Stadt, die um ihr Überleben kämpft. Genau dieses Spannungsfeld nimmt jetzt eine Sonderausstellung in Neukölln unter die Lupe.

Was euch erwartet

Im Schloss Britz treffen Gemälde und Grafiken aus dem späten 19. Jahrhundert auf zeitgenössische Positionen – und gemeinsam erzählen sie davon, wie sich unser Bild von Venedig über die Epochen geformt und verschoben hat. Auf der einen Seite stehen die klassischen Veduten: prachtvolle Stadtansichten, die einst als repräsentative Souvenirs in großbürgerlichen Gründerzeit-Wohnungen hingen. Auf der anderen Seite reagieren heutige Künstlerinnen und Künstler auf eine Stadt, deren Identität durch Massentourismus, Gentrifizierung und steigende Meeresspiegel unter massivem Druck steht.

Die Schau fragt bewusst nach beiden Seiten: Woher kommt die romantische Verklärung – und was passiert, wenn Millionen Menschen denselben Traum gleichzeitig leben wollen? Sechs künstlerische Positionen spannen dabei den Bogen von historischer Schwärmerei bis zur kritischen Auseinandersetzung mit Overtourism und städtischer Selbstbehauptung.

Zu den ausgestellten Künstlerinnen und Künstlern gehören unter anderem Christian Wilhelm Allers, Stefanie Bürkle, Richard Doyle, Heike Gallmeier, Richard von Hagn und Jakob Zimmermann. Kuratiert wurde die Ausstellung von Dr. Martin Steffens und Rebekka Liebmann.

Tipp

Jeden zweiten Sonntag im Monat gibt es öffentliche Führungen durch die Sonderausstellung – ein guter Einstieg, um die Verbindung zwischen den historischen und zeitgenössischen Arbeiten besser zu verstehen.

Kurzinfos

  • Eintritt: Kombiticket (inkl. Dauerausstellung) 3 €, ermäßigt 2 €, Kinder bis 12 Jahre frei
  • Für wen: Kunstinteressierte, Venedig-Fans, Architekturbegeisterte und alle, die sich für Stadtentwicklung und Tourismuskritik interessieren
  • Öffnungszeiten: Di–So 12–18 Uhr, Montag geschlossen
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