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Ausstellung: [ materialistin ] im Hamburger Bahnhof

23. Juli

Acht Bildhauerinnen aus Leipzig, ein gemeinsames Studio im Kopf und kein Chef-Büro: Die Gruppe [ materialistin ] zeigt im Hamburger Bahnhof, was entsteht, wenn Werkzeuge, Wissen und Netzwerke geteilt werden statt gehortet.

Die Ausstellung ist keine Einzelschau – sie ist ein kollektives Statement. Und das passt zum Jubiläumsjahr des Hauses.

Was euch erwartet

Laura Eckert, Enne Haehnle, Elisabeth Howey, Lucy König, Agnes Lammert, Wibke Rahn, Theresa Rothe und Sophie Uchman arbeiten im erweiterten Feld der Skulptur – mit Stahl und Stein, Gips und Beton, aber auch mit pflanzlichen Fasern, Wachs und Ton. Kein einheitliches Stilbild, sondern acht eigensinnige Handschriften, die in Beziehung zueinander treten.

Raumspezifische Installationen spielen in der Schau eine zentrale Rolle: Die Arbeiten reagieren auf die Architektur des Hamburger Bahnhofs, machen ihn zum Material.

Was [ materialistin ] als Gruppe auszeichnet, ist ihre Struktur: nicht hierarchisch organisiert, altersübergreifend, solidarisch. Den körperlichen und ökonomischen Herausforderungen der Bildhauerei – schweres Material, teure Werkzeuge, schlechte Vernetzung – setzen die Künstlerinnen kollektive Praxis entgegen. Das ist in der Kunstwelt keine Selbstverständlichkeit.

Inhaltlich bewegen sich die Werke im Spannungsfeld von feministischen Positionen und gesellschaftspolitischen Fragen – ohne erhobenen Zeigefinger, aber mit klarer Haltung.

Tipp

Der Hamburger Bahnhof feiert 2026 sein 30-jähriges Bestehen – die [ materialistin ]-Ausstellung ist Teil eines dichten Jubiläumsprogramms. Wer mehrere Ausstellungen sehen will, plant am besten gleich einen längeren Besuch ein.

Kurzinfos

  • Für wen: Kunstinteressierte, feministische Perspektiven, Skulptur-Fans, alle ab Schulalter
  • Öffnungszeiten: Di–Mi und Fr 10–18 Uhr, Do 10–20 Uhr, Sa–So 11–18 Uhr
  • Wann: 3. Juli 2026 bis 28. Februar 2027
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Veranstaltungsort

Veranstalter

Weitere Angaben

Bezirk
Mitte

Acht Bildhauerinnen aus Leipzig, ein gemeinsames Studio im Kopf und kein Chef-Büro: Die Gruppe [ materialistin ] zeigt im Hamburger Bahnhof, was entsteht, wenn Werkzeuge, Wissen und Netzwerke geteilt werden statt gehortet.

Die Ausstellung ist keine Einzelschau – sie ist ein kollektives Statement. Und das passt zum Jubiläumsjahr des Hauses.

Was euch erwartet

Laura Eckert, Enne Haehnle, Elisabeth Howey, Lucy König, Agnes Lammert, Wibke Rahn, Theresa Rothe und Sophie Uchman arbeiten im erweiterten Feld der Skulptur – mit Stahl und Stein, Gips und Beton, aber auch mit pflanzlichen Fasern, Wachs und Ton. Kein einheitliches Stilbild, sondern acht eigensinnige Handschriften, die in Beziehung zueinander treten.

Raumspezifische Installationen spielen in der Schau eine zentrale Rolle: Die Arbeiten reagieren auf die Architektur des Hamburger Bahnhofs, machen ihn zum Material.

Was [ materialistin ] als Gruppe auszeichnet, ist ihre Struktur: nicht hierarchisch organisiert, altersübergreifend, solidarisch. Den körperlichen und ökonomischen Herausforderungen der Bildhauerei – schweres Material, teure Werkzeuge, schlechte Vernetzung – setzen die Künstlerinnen kollektive Praxis entgegen. Das ist in der Kunstwelt keine Selbstverständlichkeit.

Inhaltlich bewegen sich die Werke im Spannungsfeld von feministischen Positionen und gesellschaftspolitischen Fragen – ohne erhobenen Zeigefinger, aber mit klarer Haltung.

Tipp

Der Hamburger Bahnhof feiert 2026 sein 30-jähriges Bestehen – die [ materialistin ]-Ausstellung ist Teil eines dichten Jubiläumsprogramms. Wer mehrere Ausstellungen sehen will, plant am besten gleich einen längeren Besuch ein.

Kurzinfos

  • Für wen: Kunstinteressierte, feministische Perspektiven, Skulptur-Fans, alle ab Schulalter
  • Öffnungszeiten: Di–Mi und Fr 10–18 Uhr, Do 10–20 Uhr, Sa–So 11–18 Uhr
  • Wann: 3. Juli 2026 bis 28. Februar 2027
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