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Ausstellung: Many Shades of Grès. Mode wird Kunst im Kunstgewerbemuseum

29. Mai

Ein Raum voller Falten, Volumen und Schatten: In Many Shades of Grès dreht sich alles um die Pariser Couturière Madame Grès (1903–1993) – berühmt für bodenlange, plissierte Kleider, die eher an Skulptur als an “Outfit” denken lassen.

Das Kunstgewerbemuseum zeigt dafür seine eigene Grès-Sammlung: Stücke, die das Arbeiten mit Drapierung, Raffungen und scheinbar “einfachen” Schnitten sichtbar machen – und genau darin liegt der Kick. Ihr seht, wie aus Metern von Stoff eine klare Form am Körper wird.

Der zweite Blick kommt aus der Gegenwart: Studierende der HTW Berlin haben sich mit ausgewählten historischen Modellen auseinandergesetzt und neue Entwürfe entwickelt. Das ist keine bloße Hommage, sondern eine Art Werkstatt-Dialog: Was passiert, wenn man Grès’ Technik in heutige Materialien, Größenbilder und digitale Prozesse übersetzt?

Praktisch fürs Durchgehen: Plant eher mehr als weniger Zeit ein – die Schau arbeitet mit vielen Querverweisen (Mode, Fotografie, Zeichnung, Objekte, Medien). Wenn ihr gern vergleicht, macht’s Spaß, immer wieder zwischen “Original” und “Antwort” hin- und herzupendeln.

Ein guter Einstieg sind die Klassiker: die plissierten Silhouetten und die antikisierenden Anklänge. Von dort aus öffnet sich das Thema zu Fragen, die heute wieder brennen: Wie fühlt sich Luxus-Handwerk an? Was macht Volumen mit dem Körperbild? Und wie viel “Kunst” steckt in einer Naht?

Mein Tipp für euch: Kommt, wenn möglich, nicht in Eile. Diese Ausstellung lebt davon, dass ihr nahe rangeht – auf Kanten, Faltenläufe, Materialwechsel. Erst dann wird klar, warum Grès bis heute als Referenz gilt.

  • Preis/Eintritt: 10 € / ermäßigt 5 € (Tageskarte); optional: Kulturforum-Ticket “alle Ausstellungen” 22 € / 11 €
  • Für wen: Mode-, Design- und Kunstfans; auch super, wenn ihr euch für Schnitt/Handwerk oder digitale Mode interessiert
  • Anmeldung erforderlich: nein (Tageskarte empfohlen)
  • Öffnungszeiten: Mi–Fr 10–17 Uhr, Sa/So 11–18 Uhr (Mo/Di geschlossen)
  • Wann: 15. Mai – 11. Oktober 2026
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Mitte

Ein Raum voller Falten, Volumen und Schatten: In Many Shades of Grès dreht sich alles um die Pariser Couturière Madame Grès (1903–1993) – berühmt für bodenlange, plissierte Kleider, die eher an Skulptur als an “Outfit” denken lassen.

Das Kunstgewerbemuseum zeigt dafür seine eigene Grès-Sammlung: Stücke, die das Arbeiten mit Drapierung, Raffungen und scheinbar “einfachen” Schnitten sichtbar machen – und genau darin liegt der Kick. Ihr seht, wie aus Metern von Stoff eine klare Form am Körper wird.

Der zweite Blick kommt aus der Gegenwart: Studierende der HTW Berlin haben sich mit ausgewählten historischen Modellen auseinandergesetzt und neue Entwürfe entwickelt. Das ist keine bloße Hommage, sondern eine Art Werkstatt-Dialog: Was passiert, wenn man Grès’ Technik in heutige Materialien, Größenbilder und digitale Prozesse übersetzt?

Praktisch fürs Durchgehen: Plant eher mehr als weniger Zeit ein – die Schau arbeitet mit vielen Querverweisen (Mode, Fotografie, Zeichnung, Objekte, Medien). Wenn ihr gern vergleicht, macht’s Spaß, immer wieder zwischen “Original” und “Antwort” hin- und herzupendeln.

Ein guter Einstieg sind die Klassiker: die plissierten Silhouetten und die antikisierenden Anklänge. Von dort aus öffnet sich das Thema zu Fragen, die heute wieder brennen: Wie fühlt sich Luxus-Handwerk an? Was macht Volumen mit dem Körperbild? Und wie viel “Kunst” steckt in einer Naht?

Mein Tipp für euch: Kommt, wenn möglich, nicht in Eile. Diese Ausstellung lebt davon, dass ihr nahe rangeht – auf Kanten, Faltenläufe, Materialwechsel. Erst dann wird klar, warum Grès bis heute als Referenz gilt.

  • Preis/Eintritt: 10 € / ermäßigt 5 € (Tageskarte); optional: Kulturforum-Ticket “alle Ausstellungen” 22 € / 11 €
  • Für wen: Mode-, Design- und Kunstfans; auch super, wenn ihr euch für Schnitt/Handwerk oder digitale Mode interessiert
  • Anmeldung erforderlich: nein (Tageskarte empfohlen)
  • Öffnungszeiten: Mi–Fr 10–17 Uhr, Sa/So 11–18 Uhr (Mo/Di geschlossen)
  • Wann: 15. Mai – 11. Oktober 2026
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