Stuhlreihen in einem Saal, in dem sonst gestanden und gepogt wird: So sieht dieser Montagabend im Astra Kulturhaus aus. Gezeigt wird „40 Years of Fuckin’ Up“, der Dokumentarfilm über NOFX, und einer, der die Geschichte selbst erlebt hat, steht vor und nach dem Film auf der Bühne.
Das ist Aaron Abeyta, genannt El Hefe. Er kam 1991 zu NOFX, spielte Leadgitarre und Trompete und blieb, bis die Band nach 41 Jahren Schluss machte. Die letzten Konzerte spielte sie an drei Abenden in San Pedro, Kalifornien. Gegründet hatte sich NOFX 1983 in Los Angeles. Der Film von James Buddy Day erzählt diese vier Jahrzehnte, und El Hefe beantwortet davor und danach Fragen aus dem Saal.
Um die Vorführung herum gibt es Livemusik. Uli Sailor spielt Punkrock am Klavier, an diesem Abend mit einem größeren Anteil an NOFX-Songs als sonst. Dazu legt DJ Chris Kotze auf. Präsentiert wird der Abend von 36 Concerts.
Ihr sitzt also, und die Getränke kommen während der Vorführung an den Platz, ohne dass jemand zur Bar muss. Popcorn stellt das Haus in Aussicht, fest zugesagt ist es nicht.
Gedacht ist das für alle, die mit NOFX groß geworden sind oder wissen wollen, wie eine Punkband vier Jahrzehnte zusammenbleibt. Für Familien mit Kindern ist der Abend nichts, Zutritt gibt es erst ab 18 Jahren. Barrierefrei ist die Veranstaltung nach Angabe des Ticketanbieters nicht.
Plant Zeit ein. Der Einlass beginnt um 18 Uhr, einen gesonderten Filmstart nennt das Astra nicht, und angesetzt sind rund fünf Stunden.
Tipp
Die Karten sind begrenzt, darauf weist das Astra ausdrücklich hin. Wer El Hefe selbst etwas fragen möchte, sollte zur ersten Runde vor dem Film im Saal sein.