Mitte

Workshop: Porträtzeichnen im Bode-Museum

15. Oktober, 18:00

Einen Abend lang mit Stift und Papier mitten in einem Museum sitzen, umgeben von Köpfen aus Marmor, Holz und Bronze: Das Bode-Museum öffnet seine Säle für eine Zeichenwerkstatt.

Unter professioneller künstlerischer Anleitung geht es um die Grundlagen des Porträtzeichnens – Proportionen, Blickachsen, der Unterschied zwischen Abbild und Charakter. Wer schon zeichnet, kann an der eigenen Technik arbeiten; wer zum ersten Mal einen Kopf aufs Papier bringt, bekommt eine Anleitung Schritt für Schritt. Vorkenntnisse sind nicht nötig.

Die Vorlagen stehen im Raum. Das Bode-Museum besitzt eine der großen Skulpturensammlungen Europas, und Porträts sind darin ein eigener Strang: Büsten der italienischen Renaissance, Bildnisse aus dem frühchristlichen Ägypten, Gesichter auf römischen Münzen. Dieses Material macht sichtbar, mit welchen Mitteln Bildhauer Persönlichkeit erzeugt haben – und was davon beim eigenen Zeichnen plötzlich schwierig wird.

Der Workshop gehört zur Reihe „Lange Donnerstage“, die das Bode-Museum ab Oktober 2026 um das Thema Porträt herum aufbaut. Neben Zeichnen und Führungen steht dort auch ein Museumsquiz im Programm. Die Plätze in der Zeichenwerkstatt sind durch das Material begrenzt, ein Blick auf die Veranstaltungsseite des Museums lohnt vorher.

Mitbringen muss man nichts außer Geduld mit sich selbst; Material stellt das Museum. Wer vorher eine halbe Stunde Vorlauf einplant, kann sich seine Vorlage in Ruhe aussuchen – das Haus vereint die Skulpturensammlung, das Museum für Byzantinische Kunst und das Münzkabinett, die Auswahl an Gesichtern ist also größer als ein Abend hergibt.

Veranstaltungsort

Bode-Museum

10178 Berlin
Deutschland
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15. Okt., 18:00