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Lars Eidinger singt und liest Brechts Hauspostille im Friedrichstadt-Palast

30. November, 20:00

Ein Schauspieler, ein Musiker an drei Tasteninstrumenten, ein Gedichtband von 1927: Lars Eidinger singt und liest Bertolt Brechts „Hauspostille“ im Friedrichstadt-Palast. Begleitet wird er von Hans Jörn Brandenburg an Klavier, Cembalo und Harmonium.

Brecht hat die Sammlung als junger Mann angelegt, konzipiert 1918 und gedruckt erst 1927. Den Titel borgte er sich bei den frommen Erbauungsbüchern, und zwar mit Absicht: Die Nähe zur Andachtsliteratur ist Teil der Pointe, nicht ihr Programm.

Der Palast führt den Abend als Gastspiel, produziert von DEAG Classics, und rückt Brechts frühe Lyrik in die Nähe von Popfiguren wie David Bowie und Iggy Pop. Das ist die Lesart des Hauses, und sie erklärt, warum Eidinger die Texte nicht nur spricht, sondern singt.

Für euch heißt das: keine Revue, keine Show-Maschinerie. Zwei Leute auf einer Bühne, auf der sonst die Grand Show läuft. Wenn ihr den Friedrichstadt-Palast bisher nur mit Federn und Lichtwänden verbindet, bekommt ihr hier das Gegenteil davon zu sehen.

Drei Angaben fehlen bislang, und sie fehlen an der Quelle: Der Veranstalter nennt weder die Dauer des Abends noch den Saal noch eine Altersempfehlung. Wenn ihr mit älteren Kindern kommen wollt, klärt das vorher ab. Brechts frühe Gedichte sind kein Jugendprogramm, und der Abend ist auch keins.

Tipp

Der Termin ist ein Ersatztermin für eine verschobene Vorstellung. Bereits gekaufte Karten behalten laut Friedrichstadt-Palast ihre Gültigkeit. Erstatten lassen sie sich nur dort, wo ihr sie ursprünglich gekauft habt.

30. Nov., 20:00 Tickets sichern

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