Tempelhof-Schöneberg

Candlelight: Weihnachtsklassiker – Streichquartett in der Apostel-Paulus-Kirche

22. Dezember, 18:45 – 19:45

Von der Zuckerfee aus Tschaikowskis „Nussknacker” bis zu „All I Want for Christmas Is You”: Das Programm dieses Abends stellt 17 Stücke nebeneinander, die sonst selten im selben Raum vorkommen.

Die Reihenfolge erzählt das mit. Am Anfang steht, was man in einer Kirche erwartet: „Greensleeves”, „Carol of the Bells”, „O Holy Night”, „O Tannenbaum”. Dann kippt die Liste — „Feliz Navidad”, „Rockin’ Around the Christmas Tree”, „Let It Go” aus „Frozen”, „Maestro” von Hans Zimmer aus „The Holiday”, zum Schluss „Last Christmas” und Mariah Carey. Klassik und Dezember-Radio stehen hier ohne Übergang nebeneinander; wer nur eines von beidem erwartet, bekommt beides. Gespielt wird von einem Streichquartett, dessen Besetzung der Veranstalter erst kurz vor dem Termin bekanntgibt.

Ort ist die Apostel-Paulus-Kirche in Schöneberg, ein dreischiffiger Backsteinbau von Franz Schwechten aus den Jahren 1892 bis 1894, mit 85 Meter hohem Turm und heute 1.200 Plätzen. Für diese Konzertreihe wird der Innenraum mit Kerzen ausgeleuchtet statt mit Bühnenlicht. Der Abend läuft 60 Minuten durch, eine Pause ist nicht vorgesehen.

Die Altersgrenze liegt bei acht Jahren; wer jünger als 16 ist, braucht eine erwachsene Begleitung. Barrierefrei ist die Kirche. Beim Ticketkauf wählt man eine Zone, keinen Platz, und sucht sich diesen erst vor Ort. Der Einlass endet mit dem ersten Ton: Eine halbe Stunde vorher öffnen die Türen, danach kommt niemand mehr hinein.

Tipp

Der Termin liegt zwei Tage vor Heiligabend und beginnt am frühen Abend; nach einer Stunde ist man wieder draußen. Wer an dem Tag ohnehin noch Besorgungen vor sich hat, fährt damit besser als mit einem langen Konzertabend.

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